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Von der Trauer um Tante Elsa und dem Recht auf Privatsphäre
TRADERAKLATSCH: KEINE NAMEN, SONDERN EIN PAAR WORTE ZUM ABSCHIED
Um ehrlich zu sein - viel Freude hat mir der Klatsch nie gemacht.
Wer als rosa Männchen mit Plattfüssen, wippendem Schritt und einem Faible für Synchronschwimmen auf die Welt kommt, gibt selber genügend Anlass zu Klatsch.
Der Familienspruch: «Was werden die Leute sagen?!», war mir schon als Kind nur allzu vertraut.
Ebenso Mutters eindringliche Mahnung: «Reiss dich zusammen - das ganze Quartier redet schon …»
Klatsch war mir also verhasst - dennoch hat er mich für den Journalismus gerettet. Als ich nach der Journalistenschule bei Werner Meyer auf der Wirtschaftsredaktion der «National-Zeitung» die Börsentexte redigierte, fand ich dies einfach stinklangweilig und motzte das Ganze mit fröhlich-luftigen Sprüchen auf: «Ist die Ciba auch im Loch, kaufen wir sie morgen doch.» Da musste ich in meiner eigenen Zeitung lesen, dass für meine Stelle in der Wirtschaftsredaktion ein Ersatz gesucht wurde.
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